ONLINE-BEFRAGUNG GESTARTET

Die Teilnahme ist unter www.stolberghilft.de möglich. Es stehen diverse Sprachen zur Auswahl. Notfälle, also Haushalte ohne Strom, Heizung oder ähnliche Versorgungslücken, werden automatisiert und tagesaktuell an die Stadt übermittelt, damit diese in der Gefahrenabwehr aktiv werden kann.

HOCHWASSER-BEFRAGUNG

GEFAHRENABWEHR ERMÖGLICHEN

Nasser oder von Schimmel befallener Wohnraum stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der von der Flut betroffenen Menschen dar. Zusätzlich birgt der nahende Winter durch die ausgefallenen Heizungen weitere Gefahren. Die Ergebnisse der Befragung werden dahingehend tagesaktuell ausgewertet und an die Stadt übermittelt, damit diese aktiv werden kann.

BEDARFSANALYSE DURCHFÜHREN

Die Ergebnisse der Umfrage müssen wissenschaftlich ausgewertet werden um Korrelationen sichtbar und damit Hilfebedarfe besser adressierbar zu machen. Die Bedarfe der Bevölkerung möglichst detailliert zu kennen, ermöglicht es sozialen Trägern und anderen Einrichtungen des Gemeinwesens, angemessene Angebote zu konzipieren.

COMMUNITY ORGANIZING STÄRKEN

Das durch die Flut gestärkte Gefühl von Zusammenhalt soll kanalisiert und erhalten werden. Die Befragung dient auch als eine vertrauensbildende Maßnahme, weshalb die ermittelten Bedarfe der Bevölkerung unbedingt adäquat adressiert werden müssen. Damit die Stadt Stolberg angemessene Lösungen bereitstellen kann, braucht es belastbare Zahlen.

*Zahlen können Unschärfen aufweisen.

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erreichte Haushalte

Als erreichte Haushalte gelten alle Haushalte, die wir persönlich angetroffen und befragt haben oder solche, über die wir (beispielsweise durch ihre Nachbar*innen oder ihre Vermieter*innen) belastbare und gesicherte Informationen über die aktuelle Lebenssituation erhalten haben.

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ausgefüllte Fragebogen

Ausgefüllte Fragebogen kommen auf mehreren Wegen in die Auswertung. Die Umfrage wird simultan zu den Interviews an der Türe auch online durchgeführt. Die Fragebogen können außerdem von den Adressat*innen eigenständig ausgefüllt und abgegeben werden. Sie können auch mit Unterstützung im Sozialzelt ausgefüllt werden. Die drei Briefkästen für ausgefüllte Fragebogen sind in der Umfragekarte markiert.

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aufgedeckte Notfälle

Notfälle im Sinne dieser Befragung sind Wohnungen, die keinen Strom, keine Heizung haben oder andere kritische Versorgungslücken aufweisen. Die Fragebögen, die im Sozialzelt des selbstorganisierten Versorgungscamp am Willy-Brandt-Platz ankommen, werden täglich nach diesen Akutfällen durchsucht. Die ermittelten Notfallbedarfe werden tagesaktuell an die Stadt kommuniziert, damit diese in der Gefahrenabwehr aktiv werden kann.

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freiwillige Helfer*innen

Die Befragung wird in Zweierteams durchgeführt, die aus einer erfahrenen und einer Ergänzungskraft bestehen. Die erfahrenen Kräfte sollen Fachkräfte der Sozialen Arbeit sein oder eine vergleichbare Ausbildung haben, damit die Befragung wissenschaftlich korrekt und sicher für alle Beteiligten durchgeführt wird. Um bei der Befragung mitzuwirken, können Sie sich formlos per E-Mail anmelden.